Vorträge und Diskussion
Die Zivilreligion prägt die politische Kultur der USA seit jeher. Rituale, Symbole und die Berufung auf Gott verleihen dem demokratischen Selbstverständnis eine religiöse Dimension. Zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung (1776) fragen wir nach Ursprung und aktueller Bedeutung dieser Tradition. Wie verband sich das Freiheitsversprechen der Gründungszeit mit religiösen Deutungen? Wie steht es heute um das Phänomen der Zivilreligion? Und inwiefern lässt sich in jüngerer Zeit eine verstärkte Sakralisierung der Nation erkennen? Der Abend beleuchtet die Ambivalenz der Zivilreligion – zwischen demokratischer Selbstvergewisserung und religiöser Überhöhung nationaler Identität.
Die Veranstaltung findet teilweise in englischer Sprache statt.
Zeit: 21. April um 19:00 - 21:00
Ort: Evangelische Akademie Frankfurt, 60311, Frankfurt am Main, Deutschland
Veranstalter: Evangelische Akademie Frankfurt, office@evangelische-akademie.de
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