Glaube – Liebe – Hoffnung, diese drei … sind die sogenannten theologischen Tugenden. An ihnen lässt sich entfalten, was es bedeutet, Christ*in zu sein. Christliche Existenz vollzieht sich in den Dimensionen, die mit dieser Trias bezeichnet werden: in der Dimension von Verstehen, Vertrauen und Einstehen; in der Dimension von Handeln auf dem Fundament des Glaubens; in der Dimension von Trost, Ermutigung und Sehnsucht. Wir beginnen diese Trilogie mit dem Glauben. Auch, anlässlich des 1700-jährigen Jubiläums des ersten und bis heute einzigen wirklich Ökumenischen Bekenntnisses, des sogenannten Nizänums oder Bekenntnis von Nizäa, setzen wir uns damit auseinander, was für uns Glaube bedeutet und wie er seinen knappsten und grundlegendsten Ausdruck in Bekenntnissen finden kann. Zur Geschichte des christlichen Bekennens gehören immer Konfliktsituationen innerer und äußerer Art. Die Überwindung von Glaubenszweifeln, das sich Einigen und zu einer Gemeinschaft Finden, das sich-Abgrenzen gegen andere Lebenseinstellungen und Weltbilder sind Entstehungsbedingungen von Bekenntnissen. Das jüngste Bekenntnis, die Barmer Theologische Erklärung von 1934, entfaltet bis heute weltweit Wirkung. Wir werden von den Anfängen des Bekennens einen Bogen bis zu unserer eigenen Existenz heute spannen und dabei manche Inspiration auch von den fernen Kirchenvätern (Mütter der Kirche gab es auch, aber noch nicht in diesem Zusammenhang) bekommen.Die Teilnahmegebühr beträgt 25,00€ inkl. Bildungleistung und Verpflegung (Mittagsimbiss und Getränke).Vorankündigung:
Zeit: 6. September 2025 um 10:00 - 16:30
Ort: Gustav-Adolf-Haus (an der Martin-Luther-Kirche), Mecklenbecker Straße 435, Münster
Veranstalter: Evangelische Akademie Villigst, info@kircheundgesellschaft.de
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