Impuls und Gespräch
Wer schwerstkranke Menschen begleitet, verspürt oft den starken Wunsch zu trösten. Doch wie trostbedürftig ist der Patient überhaupt? Worauf bezieht sich Trost – und wie lässt er sich angemessen schenken? Sind es nicht häufig eher die Angehörigen selbst, die Trost brauchen? Trost kann als die Fähigkeit verstanden werden, in Zeiten seelischen oder körperlichen Leids Halt, Zuversicht und Ermutigung zu spenden. Zugleich besagt ein Sprichwort, dass niemand einem anderen die Tränen trocknen kann, ohne sich selbst die Hände nass zu machen – ein Bild dafür, wie eng Nähe, Anteilnahme und eigene Verletzlichkeit miteinander verwoben sind. Im Gespräch mit der Psychoonkologin Christina Sauer und der Schriftstellerin Madeleine Hofmann spüren wir den vielschichtigen Erfahrungen mit Trost in schwerer Krankheit nach und stellen sie zur Diskussion.
Zeit: 6. Mai um 18:30 - 20:30
Ort: Evangelische Akademie Frankfurt, 60311, Frankfurt am Main, Deutschland
Veranstalter: Evangelische Akademie Frankfurt, office@evangelische-akademie.de
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