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Tätiges Erinnern: Die Suche nach den Spuren in die Zukunft

3. April um 15:30 Uhr - 17:00 Uhr

Die als sicherer Bestand geglaubte selbstreflexive Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und insbesondere mit der Shoah scheint ins Wanken geraten. In Deutschland wie auch in Europa werden die gesellschaftlichen Stimmen lauter, die eine Abkehr von der «Fokussierung» auf die zwölf Jahre der NS-Herrschaft anmahnen.

Welche Perspektiven sind in der intensiven Beschäftigung mit der deutschen Vergangenheit nach der Wende und unter Bedingungen der Migrationsgesellschaft vernachlässigt worden? Welche stehen unter Druck von Seiten rechtskonservativer und rechtspopulistischer Milieus? Welche Spuren aus den Bearbeitungsformen der Vergangenheit führen in die Zukunft einer demokratiefördernden, an Menschenwürde und Menschenrechten orientierten, rassismus- und antisemitismuskritischen historisch-politischen Bildung?

Zum Abschluss einer interdisziplinären Konferenz diskutieren bei dieser öffentlichen Podiumsdiskussion die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann sowie die Historiker Hannes Heer und Norbert Frei über Stand und Perspektiven der Erinnerungspolitik. Den Einführungsvortrag hält die Vorstandsvorsitzende von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Ilse Junkermann, gefolgt von einem Kommentar der Literaturwissenschaftlerin Yael Kupferberg.

Moderation: Christian Staffa

Details

Datum:
3. April
Zeit:
15:30 Uhr - 17:00 Uhr
Website:
Website zur Veranstaltung

Veranstalter

Evangelische Akademie zu Berlin
Telefon:
030/203 55-0
E-Mail:
eazb@eaberlin.de
Website:
http://www.eaberlin.de/