Zsuzsanna Gahse wird seitens der Literaturkritik als eine Schriftstellerin von außerordentlicher Sprachprägnanz gesehen. Sie selbst sieht ihre Texte im Raum zwischen Gedichten und erzählender Literatur angesiedelt. Ihr neues Werk liest man am besten wie ein Theaterstück. Wie in Becketts „Warten auf Godot“ vertreiben sich die Personen die Zeit des Wartens mit Gesprächen über den Sinn des Lebens und die Ursprünge und Verwandlungsfähigkeiten der Sprache. Sie geben sich über das Wortemachen selbst Gestalt, immer damit beschäftigt, ihre ureigensten Möglichkeiten durchzuspielen. Aus Tönen entstehen Silben, Worte, Wortgruppen, Sätze, die ins Erzählen münden auf der Suche nach Sinn und Zusammenhang.
Studienleitung: Dr. Kerstin Schimmel
Kooperation: Literarische Arena e. V, Ostragehege, Museen der Stadt Dresden, Ev. Akademie Sachsen
Ort: Stadtmuseum Dresden, Museumscafé des Landhauses Dresden, Wilsdruffer Str. 2, 01067 Dresden (Eingang Landhausstraße)
Art der Veranstaltung: Fortbildungen/Seminare/Vorträge
E-Mail: akademie@evlks.de
Ansprechperson: Sandra Kirsten sandra.kirsten@evlks.de
Zeit: 22. Oktober um 19:00 - 20:00
Ort: Dresden: Landhaus – Stadtmuseum Dresden
Veranstalter: Evangelische Akademie Sachsen, 0351/812 43 00
Zur Veranstaltung bei der Akademie