Dieser Diskurs verschiedener Akteure aus Friedensbewegung und Bundeswehr beleuchtet, ob christliche Werte, wie Gewaltfreiheit und Versöhnung, mit verantwortungsvoller Sicherheitspolitik vereinbar sind. Wir sprechen über Ursachen von Konflikten, legitime Verteidigung und humanitäre Verantwortung. Zentrale Fragen sind dabei: Welche politischen Instrumente fördern Dialog und Sicherheitsgemeinschaft? Der christliche Pazifismus plädiert für gewaltfreie Konfliktlösungen, gewaltfreien Widerstand und Fairness gegenüber allen Betroffenen sowie den Schutz von Zivilpersonen. Stehen diese ethischen Ziele den sicherheitspolitischen Erfordernissen einschließlich einer möglichen Wehrpflicht entgegen? Genau ein Jahr nach Veröffentlichung der neuen Denkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland zur Friedenspolitik wollen wir im Hinblick auf diese Fragen zu neuen Antworten kommen.
REFERENTIN: Akademiedirektorin Dr. Friederike Krippner (Co-Autorin der Friedensdenkschrift der EKD) und weitere Expertinnen und Experten
KOOPERATION: Ev.-Luth. Kirchenbezirk Dresden-Mitte, Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen
LEITUNG: Studienleiter Christian Kurzke, Superintendent Christian Behr, Akademiedirektorin Dr. Ulrike Irrgang
Art der Veranstaltung: Sonstiges
E-Mail: akademie@evlks.de
Ansprechperson: Sandra Kirsten sandra.kirsten@evlks.de
Mitwirkende: Akademiedirektorin Dr. Friederike Krippner (Co-Autorin der Friedensdenkschrift der EKD)
Weitere Informationen: Tagungsnummer: 26-410
Zeit: 16. November 2026 um 13:00 - 19:00
Ort: Dresden: Haus an der Kreuzkirche Dresden
Veranstalter: Evangelische Akademie Sachsen, 0351/812 43 00
Zur Veranstaltung bei der Akademie