Maskulinistische Influencer und „Traditional Femininity“-Trends in sozialen Medien greifen viele Unsicherheiten und Fragen junger Menschen nach Identität und Zugehörigkeit auf. Sie bieten entlastende Erklärungen und Orientierung sowie Coachings und Produkttipps. Dabei werden oft beiläufig autoritäre und demokratiefeindliche Deutungsmuster vermittelt. Die Grenzen zwischen Lifestyle, Selbstoptimierung, Kommerz und Ideologie verschwimmen. Was macht diese Inhalte für Jugendliche attraktiv – und wie können pädagogische Fachkräfte ihnen begegnen? In dieser Fortbildung nehmen wir in den Blick, womit Heranwachsende in ihren digitalen Lebenswelten konfrontiert sind. Wir überlegen, welche Entwicklungen problematisch sind und welche Botschaften insbesondere Jungen ansprechen. In Workshops analysieren wir aktuelle Inhalte, Trends und Strategien in ihrer Wirkung. Die Teilnehmenden erhalten fachliche Impulse zu medial konstruierten Geschlechterrollen, demokratiegefährdenden Ideologien und zur pädagogischen Arbeit mit Jungen und Jugendlichen generell. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was brauchen pädagogische Fachkräfte, um demokratische Haltungen zu stärken, kritische Gespräche zu führen und Jugendliche wirksam zu begleiten?
Zeit: 4. November um 14:30 - 19:00
Ort: Frankfurt
Veranstalter: Evangelische Akademie Frankfurt, office@evangelische-akademie.de
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