Er — ein Fluchttier, immer auf dem Sprung, getrieben von einer Angst, die er nicht zugeben kann. Sie — auf der Suche nach Geborgenheit, nach Zugehörigkeit, nach einem Gegenüber, das bleibt. Zwei Menschen, die sich berühren, verhaken, verlieren — und nicht voneinander lassen. Auf einer kanarischen Insel, der erbarmungslosen Sonne ausgesetzt, reiben sie sich aneinander ab. Diese Liebe ist eine Entscheidung. Ein Trotzdem. Ein Jetzt erst recht. Doch wie viel Reibung hält Nähe aus? Und wie entkommen wir den Mustern, die tief in der Haut sitzen: der Härte, die von Männern erwartet wird, der Anpassung, die Frauen gelernt haben?
Nancy Hünger schreibt über Scham und Stolz, Entfremdung und Anziehung. Über das Unmögliche und das Trotzdem.
»Ein außerordentliches Buch, und dabei so selbstverständlich in allem, dass man gar nicht merkt, wie literarisch es ist. Es lebt von seiner Unerschrockenheit und Rückhaltlosigkeit.« — Ingo Schulze
STUDIENLEITUNG: Dr. Kerstin Schimmel
KOOPERATION: Literarische Arena e.V./Ostragehege, Stadtmuseum/Städtische Galerie Dresden
Die Veranstaltung wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden.
Art der Veranstaltung: Sonstiges
E-Mail: akademie@evlks.de
Ansprechperson: Sandra Kirsten sandra.kirsten@evlks.de
Mitwirkende: Schriftstellerin Nancy Hünger
Weitere Informationen: Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro
Zeit: 15. April um 19:00 - 20:00
Ort: Dresden: Landhaus – Stadtmuseum Dresden
Veranstalter: Evangelische Akademie Sachsen, 0351/812 43 00
Zur Veranstaltung bei der Akademie