Dies dürfte der erste Gedichtband sein, der eine Triggerwarnung enthält. Auch wenn diese selbst zum Prosagedicht wird und den Verfasser und die bei jungen Frauen erfolgreichen »New-Adult-Romane« ironisiert. Lutz Rathenow schrieb diese Gedichte vorwiegend in Dresden, ferner im tschechischen Speisewagen zwischen Dresden/Berlin und nach seiner Zeit als Landesbeauftragter Sachsens. Jemand bewegt sich als Dichter durch Innen- und Außenwelten. Er baut ein Labyrinth aus lauter Ausgängen. Das in einem Gesamtkunstwerk eines handwerklich versierten Verlegers mit prägnanten Holzschnitten der Leipziger Buchkünstlerin Katja Zwirnmann.
Nach seinem erfolgreichen Prosaband Trotzig lächeln und das Weltall streicheln. Mein Leben in Geschichten (2022) ein neuer Versuch in zielgerichteteter Verzettelungslust. Wie erhält sich einer die Neugier auf Gegenwart, wie trainiert sich literarische Wahrnehmung zwischen lyrischer Prosa und prosaischer Lyrik. Der Autor, Literaturexperte und Rathenow-Kenner Axel Helbig wird dem als Moderator des Abends nachspüren.
Veranstalter: Museen der Stadt Dresden in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Sachsen und der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Referent/-innen: Lutz Rathenow - deutscher Lyriker und Prosaautor, von März 2011 bis 2021 Sächsischer Landesbeauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Art der Veranstaltung: Fortbildungen/Seminare/Vorträge
Flyer o. Broschüre zum Herunterladen:
Zeit: 8. April 2025 um 19:00 - 20:00
Ort: Dresden: Landhaus – Stadtmuseum Dresden
Veranstalter: Evangelische Akademie Sachsen, 0351/812 43 00
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