Der Krieg in der Ukraine hat massive Auswirkungen auf die Nahrungsmittelversorgung in Europa, wenn nicht gar der ganzen Welt. Wie können die Ernteausfälle und Lieferengpässe kompensiert werden? Nahe liegt, den Anbau – auch – in Deutschland zu intensivieren und die Erträge durch mehr Düngen oder die Ausweitung der Anbauflächen zu steigern, etwa durch Grünlandumbruch. Beides jedoch wäre Gift für den Klima- und den Naturschutz. Die Landwirtschaft ist also in der Klemme – genauso wie die Politik. Welche Prioritäten müssen jetzt gesetzt werden? Hat die Ernährungssicherung Vorrang vor dem Klimaschutz – oder lässt sich beides erreichen? Könnte mehr importiert werden, ohne die klimaschädlichen Effekte ins Ausland zu verlagern? Und welche Rolle spielt die aktuelle Reform der EU-Agrarpolitik dabei? Fachleute aus Wissenschaft, Landwirtschaft, Politik und Umweltverbänden, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürgern sind eingeladen, über diese Fragen miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Landwirtschaft in Mitteldeutschland gerichtet.
Zeit: 3. November 2022 - 5. November 2022
Ort: Online
Zur Veranstaltung bei der Akademie