ABGESAGT
Obwohl die Klimakrise eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist und all unsere Lebensbereiche beeinflusst, gerät sie in der medialen Berichterstattung und im öffentlichen Diskurs oft in den Hintergrund oder wird gar zur Wohlstandsbremse erklärt.
Die Tagung legt den Fokus auf die Frage, wie die Klimakrise kommuniziert wird. Dabei geht es nicht nur um naturwissenschaftliche Fakten, sondern um die Fragen, wie Debatten über die Klimakrise beispielsweise aus sprach- und kommunikationswissenschaftlicher oder theologischer Perspektive differenzierter eingeordnet werden können. Es geht zum einen darum, wie Presse, Social Media und Literatur dazu beitragen können, Fragen der Gerechtigkeit, Ethik und des buen vivir in Debatten um Artensterben, Desertifikation und Eisschmelze einzubringen. Zum anderen wollen wir gemeinsam überlegen, wie wir als Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen, als Multiplikator*innen und Lehrer*innen, als Betroffene und Involvierte über die Klimakrise sprechen wollen.
Zielgruppe:
Politisch interessierte Menschen, Wissenschaftler*innen, Menschen der schulischen und außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung, Menschen aus sozialen Bewegungen, Studierende