„Jesus Christus eint und trennt“ ist ein beliebter Merksatz aus dem Gespräch zwischen Christentum und Judentum. Unstrittig ist, dass Jesus Teil des Judentums seiner Zeit war, und dass jüdische Menschen in ihm die Erfüllung ihrer Erwartungen gesehen haben. Andere jüdische Menschen haben sich dieser Meinung nicht angeschlossen. Aus einer innerjüdischen Differenz haben sich dann in langen Prozessen zwei Religionen gebildet, die manches miteinander teilen – aber die sich eben auch voneinander unterscheiden.Diese Tagung nimmt unterschiedliche Jesuswahrnehmungen aus jüdischer und christlicher Perspektive in den Blick. Dazu dienen Vorträge u.a. von Prof. Dr. Lutz Doering, Prof. Dr. Yair Zakovitch und Rabbiner PD Dr. Jehoshua Ahrens. Ergänzt werden sie von Workshops, in denen es um Jesu Stellung zur Tora, jüdischen Jesusdarstellungen, um Vergleiche zwischen Jesus und anderen zeitgenössischen Gruppen, und um Grundfragen des christlich-jüdischen Gesprächs geht.Die Teilnahmegebühr inklusive Bildungsleistung beträgt pro Person 35 €:Erwachsene ab 29 Jahren:
- 205 € gesamt (Einzelzimmer + Verpflegung)
- 190 € (Doppelzimmer + Verpflegung)
- ohne Übernachtung und Frühstück: 105 €
Studierende bis 28 Jahre:
- 55 € (Unterbringung im Mehrbettzimmer bis max. 4 Betten)
- ohne Übernachtung und Frühstück 40 €
Zeit: 18. Februar 2026 um 14:00 - 20. Februar 2026 um 13:00
Ort: Kath. Jugendbildungsstätte Sonnenau, Vallendar
Veranstalter: Evangelische Akademie Villigst, info@kircheundgesellschaft.de
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