Es sind herausfordernde Zeiten: Die Erde brennt, die ökologischen Kipppunkte sind überschritten, ein Virus geht um die Welt. Keine guten Zeiten für Hoffnung – oder gerade erst recht?
Hoffnung sagt sich erst einmal schnell und wird als gute Sache wahrgenommen. Aber wenn wir Hass und Resignation mit Liebe und Hoffnung begegnen wollen, müssen wir sagen können, wie diese Hoffnung konkret aussieht, woher sie ihre Kraft hat und wie sie uns hoffnungs- und handlungsfähig macht.
Von welcher guten Welt, von welchem guten Zusammenleben wollen und können Christinnen und Christen erzählen? Wie sehen christliche Hoffnungsbilder aus, wie funktionieren sie, welche religiöse Aufladungen hat Hoffnung heute, in einer durch das Netz mitbestimmten Kultur?
Drei Online-Seminare laden Sie dazu ein, sich den christlichen Bildern der Hoffnung aus unterschiedlichen Perspektiven zu nähern. Gleichzeitig fragt die Tagungsreihe auch nach den Bildern der Hoffnung, die jede und jeder in sich trägt. Wann haben Sie zuletzt darüber nachgedacht, worauf Sie hoffen? Was ist Hoffnung für Sie? Was bedeutet Hoffnung für Ihre Arbeit, für Ihr Engagement und Ihr Miteinander?
Wir laden Sie zur Vorbereitung auf die Abende ein, diesen Fragen nachzugehen. Bringen Sie ihr persönliches Hoffnungsbild mit: als Foto, als gezeichnetes Bild, als Postkarte, als aufgeschriebenes Statement, als Zitat, als Skizze, als Geschichte. Der erste Abend beginnt mit Ihren Gedanken zur Hoffnung. Es folgen im Lauf der Abende Impulse aus biblischer, aus digital-theologischer und aus spiritueller Perspektive.
Zu alledem laden wir Sie sehr herzlich ein!
Das Tagungsteam:
Hella Blum, Till Christofzik, Dr. Kathrin S. Kürzinger, Evangelische Akademie im Rheinland, und Dr. Martin Horstmann, Melanchthon-Akademie Köln
Zum Dritten Abend: An diesem dritten Abend schauen wir, wie Hoffnung und Handeln zusammenhängen. Brauche ich Hoffnung, um Handeln zu können oder entsteht Hoffnung, in dem ich handle? Wie gelingt es mir, weder in Aktionismus noch in Lähmung zu verfallen und wie gehe ich damit um, wenn mir Verzweiflung den Zugang zur Hoffnung versperrt?
Dr. Martin Horstmann, Studienleiter an der Melanchthon-Akademie Köln
Weitere Termine:
8.10.2020, 20:00 - 22:00 Uhr: Worauf hoffst du?, Reihe «… über die Hoffnung, die in euch ist», Teil 1
29.10.2020, 20:00 - 22:00 Uhr: Die Theologie der Hoffnung von Jürgen Moltmann im digitalen Heute, Reihe «… über die Hoffnung, die in euch ist», Teil 2
Zeit: 12. November 2020 um 20:00 - 22:00
Veranstalter: Evangelische Akademie im Rheinland, info@akademie.ekir.de
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