Evangelische Akademien Deutschland

Protestantisch. Weltoffen. Streitbar.

Die Evangelischen Akademien in Deutschland

Lade Veranstaltungen

« All Veranstaltungen

Gut und nützlich zu lesen – Wenig bekannte Schriften des christlichen Alten Testaments («Apokryphen»)

11. November um 10:00 Uhr - 12:00 Uhr

Kennen Sie das Buch Judit? Oder das Buch Tobit? Das sind Schriften, die in älteren Lutherbibeln nicht zu finden sind. Martin Luther übersetzte zunächst 39 Schriften des Alten Testaments, die in der Originalsprache Hebräisch vorlagen. Damit setzte er sich von der christlichen Tradition seiner Zeit ab, die auf der lateinischen Übersetzung bzw. der griechischen Übersetzung des Alten Testaments basierte. Sie umfasst 46 Schriften des Alten Testaments, zu denen auch die Bücher Judit und Tobit gehören. Weil sie «gut und nützlich zu lesen» seien, fügte Luther sie später als Anhang an. Von Luthers
Mitstreiter Andreas Karlstadt erhielten diese Bücher die Bezeichnung «Apokryphen».

3. Teil: Zusätze zum Danielbuch
Unter den Zusätzen zum Danielbuch bildet die Erzählung von Susanna eine frühe Kriminalgeschichte, bei der Daniel als «Detektiv» auftritt. Auch hier gibt es eine breite Rezeption in der Malerei («Susanna im Bade»).

Referentin: Prof. Dr. Karin Schöpflin, Uni Göttingen

Details

Datum:
11. November
Zeit:
10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Website:
Website zur Veranstaltung

Veranstalter

Evangelische Akademie Abt Jerusalem Braunschweig
Telefon:
0531/120 54-0
E-Mail:
sekretariat.thz@lk-bs.de
Website:
www.abt-jerusalem-akademie.de