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Gut und nützlich zu lesen – Wenig bekannte Schriften des christlichen Alten Testaments («Apokryphen»)

27. September um 10:00 Uhr - 12:00 Uhr

Kennen Sie das Buch Judit? Oder das Buch Tobit? Das sind Schriften, die in älteren Lutherbibeln nicht zu finden sind. Martin Luther übersetzte zunächst 39 Schriften des Alten Testaments, die in der Originalsprache Hebräisch vorlagen. Damit setzte er sich von der christlichen Tradition seiner Zeit ab, die auf der lateinischen Übersetzung bzw. der griechischen Übersetzung des Alten Testaments basierte. Sie umfasst 46 Schriften des Alten Testaments, zu denen auch die Bücher Judit und Tobit gehören. Weil sie «gut und nützlich zu lesen» seien, fügte Luther sie später als Anhang an. Von Luthers Mitstreiter Andreas Karlstadt erhielten diese Bücher die Bezeichnung «Apokryphen». Lassen Sie sich auf eine Entdeckungstour einladen!

1. Teil: Tobit/Tobias
Die Geschichte eines Hebräers im Exil und der wundersamen Reise und Liebesgeschichte seines Sohnes unter dem Schutz eines Engels. Das Buch hat einen entscheidenden Anteil an der Entwicklung der populären Schutzengelvorstellung.

Referentin: Prof. Dr. Karin Schöpflin, Uni Göttingen

Details

Datum:
27. September
Zeit:
10:00 Uhr - 12:00 Uhr
Website:
Website zur Veranstaltung

Veranstalter

Evangelische Akademie Abt Jerusalem Braunschweig
Telefon:
0531/120 54-0
E-Mail:
sekretariat.thz@lk-bs.de
Website:
www.abt-jerusalem-akademie.de