Trotz einiger Vermittlungsversuche von Seiten des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump und zunehmendem Druck von der EU hält der russische Angriffskrieg in der Ukraine unvermindert an. Auch wenn die Eskalation im Nahen Osten zunehmend die mediale Aufmerksamkeit auf sich zieht, so bleibt der Krieg in der Ukraine fortwährend im Bewusstsein.
Doch je länger der Krieg dauert, desto stärker wächst auch die Erschütterung aufgrund der gewachsenen Bedrohungslage, aber auch die Ratlosigkeit, wie dieser Krieg beendet werden könnte. Angesichts des unberechenbaren Verhaltens des US-Präsidenten blickt die Ukraine mit großen Erwartungen auf die EU und insbesondere Deutschland. Bei diesem Studientag gehen wir der Frage nach, inwiefern sich das Verhältnis der Ukraine zu Europa in den vergangenen drei Jahren verändert hat.
Auf dem 10. Friedensethischen Studientag werden wir diskutieren, welchem Wandlungsprozess Europa sich unterzieht – mit der veränderten Rolle der osteuropäischen Staaten. Und wir werden nachfragen, woran Europäer noch glauben. Zu diesen Fragen haben wir Experten und Expertinnen aus der Ukraine und Europa eingeladen.
Zeit: 1. Oktober 2025 um 16:30 - 21:00
Ort: Online-Veranstaltung
Veranstalter: Evangelische Akademie Thüringen, moeller@ev-akademie-thueringen.de
Zur Veranstaltung bei der Akademie