Die Evangelische Kirche Deutschlands hat eine neue Friedensdenkschrift erarbeitet, die sich
intensiv mit dem Begriff und Konzept der „rechtserhaltenden Gewalt“ und der Frage nach
einem „gerechten Frieden“ auseinandersetzt. Diese Überlegungen werden von ukrainischen
Theologen und einem polnischen Publizisten auf ihre Tragfähigkeit in der Realität befragt. Da
der Krieg gegen die Ukraine liebgewordene pazifistische Positionen infrage stellt, ist das
Gespräch mit unmittelbar von massiver militärischer Gewalt Betroffenen, die als Theologen
und Politiker selbst eine lebbare Haltung dazu entwickeln müssen, eine Frage der Redlichkeit
und eine Notwendigkeit. Während des 11. Studientags erläutern die Gäste ihre Positionen zum
Konzept der rechtserhaltenden Gewalt und zum gerechten Frieden, bevor dann das Gespräch
für die Teilnehmenden der Veranstaltung geöffnet wird.
Zeit: 25. Februar um 16:00 - 18:00
Ort: Evangelische Akademie Thüringen, 99192 Neudietendorf
Veranstalter: Evangelische Akademie Thüringen, moeller@ev-akademie-thueringen.de
Zur Veranstaltung bei der Akademie