Kann sich Europa erneuern? Und was müsste geschehen, damit das möglich ist? Um sich verändern zu können, ist eine Bestandsaufnahme nötig. Deswegen gehen wir in den kommenden Wochen und Monaten diesen Fragen nach und werfen Schlaglichter auf einzelne Länder, auf unterschiedliche Kulturen und Mentalitäten, auf wirtschaftliche Entwicklungen und politische Erfordernisse.Im Fokus liegen dabei die Staaten Ost-Mitteleuropas, diejenigen, die seit 2004 zur Europäischen Union dazu gehören. Es sind die Länder, deren Geschichte wir oft nicht so genau kennen und die heute angesichts wirtschaftlicher und verteidigungspolitischer Herausforderungen mit Aufgaben konfrontiert sind, die gemeinsam gelöst werden müssen. Der Ostseeraum hat nicht nur in geostrategischer Sicht enorm an Bedeutung gewonnen. Das liegt zum einen an der Erweiterung der NATO nach Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine vor über vier Jahren um Finnland und Schweden. Zum anderen hat die Stellung Polens innerhalb der EU in den vergangenen Jahren an Gewicht gewonnen. Den Dynamiken, die der Krieg nicht unbedingt ausgelöst, aber extrem beschleunigt hat, gehen wir nach und verorten sie auch in der Geschichte der einzelnen Länder und setzen sie in Bezug zu Europa.Unser Gast ist der Wissenschaftler Dr. Kai-Olaf Lang, in der Stiftung Wissenschaft und Politik zuständig u.a. für die Baltische Staaten, Mittel- und Osteuropa und die Östlichen Partnerschaften.Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung ist kostenlos.
Zeit: 18. Juni um 18:00 - 20:15
Ort: Gustav-Adolf-Haus, Mecklenbecker Straße 435, Münster
Veranstalter: Evangelische Akademie Villigst, info@kircheundgesellschaft.de
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