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Die Literaturstadt Frankfurt in Solidarität mit der Ukraine – Lesung

27. März um 18:00 Uhr - 19:30 Uhr

Wie kaum ein anderer Lyriker seiner Generation hat sich Serhij Zhadan in den vergangenen Jahren mit der Frage auseinandergesetzt, wie sich Sprache und Krieg zueinander verhalten. Im Vorwort von Warum ich nicht im Netz bin schreibt er: «Was ändert der Krieg? Der Krieg ändert das Vokabular. […] Du gewöhnst dich daran, dass die Sprache um Wörter dieses schwarzen Vokabulars erweitert wird.» Und doch stellen seine Texte, die nach Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen im Donbass 2014 erschienen sind, eindrucksvoll unter Beweis, dass poetische Sprache ein Mittel sein kann, sich gegen die Ohnmacht zu stemmen: «Nichts lässt sich in Ordnung bringen, nichts lässt sich raten. […] / Es lässt sich höchstens drüber schreiben, / es lässt sich Literatur daraus machen.»

Angesichts des Krieges und seiner Folgen spüren wir alle Hilflosigkeit, aber auch uns, den literarischen Einrichtungen Frankfurts, steht zumindest die Sprache zur Verfügung, um uns solidarisch zu zeigen mit der Ukraine, den Kriegsopfern und den Geflüchteten. Viele der prägenden Autorinnen und Autoren unserer Stadt kommen an diesem Abend zusammen, um aus Texten ihrer ukrainischen Kolleginnen und Kollegen zu lesen. Zu Wort kommen so Oksana Sabuschko, Yevgenia Belorusets, Serhij Zhadan, Andrij Lubka, Halyna Kruk u. v. m.

Details

Datum:
27. März
Zeit:
18:00 Uhr - 19:30 Uhr
Website:
Website zur Veranstaltung

Veranstalter

Evangelische Akademie Frankfurt
E-Mail:
office@evangelische-akademie.de
Website:
http://www.evangelische-akademie.de