Mit dem Scheitern einer friedlichen Konfliktregelung in Nahost ist der israelisch-palästinensische Gegensatz in einen existentiellen Konflikt zurückgefallen. Gleichzeitig sind in Israel Elemente liberaler Demokratie abgebaut worden. In den palästinensischen Gebieten haben sich autokratische Strukturen verfestigt. Dr. Muriel Asseburg beleuchtet die Zuspitzung des Nahostkonflikts in den letzten Jahren und dessen Rückwirkungen auf die Gesellschaften in Israel und den palästinensischen Gebieten sowie den Zusammenhang mit der dort beobachtbaren Autokratisierung.
REFERENTIN
Dr. Muriel Asseburg ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Wissenschaft und Politik und forscht insbesondere zu Konflikten und politischen Ordnungen im Nahen Osten. Seit Januar 2024 leitet sie gemeinsam mit der Soziologin Sinem Adar die Themenlinie 'Autokratisierung als Herausforderung für die deutsche und europäische Politik'.
HINWEIS
Die Veranstaltung findet im Rahmen von 'Tacheles 2026', dem Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen, und in Zusammenarbeit mit den Tagen der Jüdischen Kultur Chemnitz und der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen statt.
ORT
TU Chemnitz
Eduard-Theodor-Böttcher-Bau (Altes Heizhaus)
Straße der Nationen 62
09111 Chemnitz
Art der Veranstaltung: Sonstiges
Mitwirkende: Dr. Muriel Asseburg, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Wissenschaft und Politik
Zeit: 23. April um 19:00 - 20:00
Ort: Sachsen: *) siehe Beschreibung
Veranstalter: Evangelische Akademie Sachsen, 0351/812 43 00
Zur Veranstaltung bei der Akademie