Wir lernen und studieren, quer durch alle Generationen bilden wir uns. Ebenso diskutieren wir, miteinander. Wir diskutieren auch darüber, was gelernt werden darf und muss, was zum Wissenskanon oder Lernstoff gehört und was womöglich nur eine Meinung ist. Und so geraten auch Meinungen in den Blick. Dadurch ist die Meinungsfreiheit selbst zum Diskussionsgegenstand geworden – mit Folgewirkungen auf zahlreiche Diskussions- und Bildungsinhalte selbst.
Die Meinungsfreiheit ist ein gesetzlich geschütztes Gut. Aufmerksam werden deshalb immer wieder Bildungsprozesse betrachtet, in denen entweder Meinungsfreiheit erlernt oder geschützt werden muss. Wie kann eine Stärkung der Meinungsfreiheit durch Bildung gelingen? Wie lange können wir einer Meinung sein – aber was bedeutet es für die Bildung, wenn Meinungsverschiedenheiten das Miteinander prägen?
Weshalb ist die Auseinandersetzung mit verschiedenen Meinungen auch und gerade in der Bildung notwendig und wie stärken wir die Diskussionskultur? Jedoch: Wo endet die Meinungsfreiheit in der Bildung und wer gibt vor, mit welchem Inhalt und welcher Meinung gelernt werden muss?
Zeit: 6. Januar um 16:00 - 19:30
Ort: Dresden
Veranstalter: Evangelische Akademie Sachsen, 0351/812 43 00
Zur Veranstaltung bei der Akademie