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Online: Afghanistan nach 20 Jahren Krieg

4. Februar um 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

Am 15. August 2021 drangen die Taliban in die afghanische Hauptstadt Kabul ein und übernahmen die Kontrolle über das Land. Seitdem fürchten insbesondere jene, die mit westlichen Hilfsorganisationen und insbesondere mit den NATO-Truppen zusammengearbeitet haben, um ihr Leben und Frauen müssen sich wieder einschränken.

Der Krieg hat über 240 000 Menschen das Leben gekostet und noch mehr Menschen verstümmelt und traumatisiert. Rund 3500 Soldaten der Militärkoalition und zehntausende afghanische Polizisten und Soldaten starben im Einsatz. Über 2,7 Billionen Dollar haben die USA in diesen Krieg gesteckt, an dessen Ende eines der ärmsten Länder der Welt zurückbleibt.

Nach den USA, hat die Bundesrepublik Deutschland mit über 1300 Soldatinnen und Soldaten das größte Truppenkontingent in diesen Krieg entsandt. Sie sollten zugleich Krieg gegen den Terror führen und eine humanitäre Mission erfüllen – etwas das nicht zusammen passt und scheitern musste. Heute ist das Land ärmer als je zuvor, Millionen Menschen verloren ihre Heimat sowie ihr Hab und Gut.

Was hat der Krieg in Afghanistan außer Tod und Leid gebracht? Und was kann die Weltgemeinschaft daraus lernen?

Was können die UNO und weltweite NGOs jetzt tun, um dort Menschen beim Aufbau von menschenwürdigen Lebensbedingungen zu unterstützen?

Das Land verfügt über wertvolle, bisher ungenutzte Bodenschätze. Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus auf internationaler und regionaler Ebene für das Taliban-Regime?

Welche Rolle wird Afghanistan künftig in der Region spielen? Wie soll sich die Bundesrepublik zu dem Taliban-Regime verhalten?

Über dieser und weitere Fragen diskutieren wir mit den

ReferentInnen:
Dr. Rangin Dadfar Spanta, Ehemaliger Außenminister Afghanistan
Dr. habil. Markus Kaim, Leiter der Forschungsgruppe «Sicherheitspolitik» der Stiftung Wissenschaft und Politik
Christine Buchholz, ehemalige religionspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke

Moderation:
Jörgen Klußmann Evangelische Akademie im Rheinland

Kooperation
Eine gemeinsame Veranstaltung von:
eeb ( Evangelische Erwachsenenbildungswerk im Kirschenkreis Aachen)
RLS-NRW (Rosa Luxemburg Stiftung NRW)
Evangelische Akademie im Rheinland
Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen

Für die Videokonferenz nutzen wir die Zoom-Software, die Übertragung findet über ein deutsches Data-Center statt.

Details

Datum:
4. Februar
Zeit:
18:30 Uhr - 20:00 Uhr
Website:
Website zur Veranstaltung

Veranstalter

Evangelische Akademie im Rheinland
E-Mail:
info@akademie.ekir.de
Website:
http://www.akademie.ekir.de