Afghanistan steht nach 5 Jahren Taliban-Herrschaft gleich mehrfach und zunehmend unter Druck: Menschenrechtlich (insbesondere die Rechte von Frauen und Mädchen in Bezug auf Bildung, Arbeit und Teilhabe am öffentlichen Leben), humanitär, wirtschaftlich und auch durch die Folgen des Klimawandels verschärfen sich die Lebensbedingungen für Afghaninnen und Afghanen immer mehr.Welche Interessen verfolgt das Ausland (noch) in Afghanistan? Europa (insbesondere Deutschland) scheint in erster Linie an Beziehungen für seine Abschiebungspolitik interessiert zu sein. Wie geht Deutschland mit seiner auch 2026 erneuerten Zusage um: „Wir lassen die Menschen in Afghanistan nicht allein.“ (Bundesministerin Radovan)? Gibt es noch Hoffnung auf eine friedliche Zukunft nach 5 Jahren Taliban-Herrschaft? Diese und andere Fragen werden wir mit deutschen, afghanischen und internationalen Expert:innen diskutieren.Die Tagung hat Information, Sensibilisierung, Vernetzung und Diskussion zwischen/mit Akteuren auf unterschiedlichen Ebenen zum Ziel. Methodisch werden Vorträge, Podiumsdiskussionen, eine Filmvorführung mit anschl. Gespräch mit dem Regisseur sowie ein Gallery Walk zur Vorstellung unterschiedlicher Projekte angeboten. Tagungskosten: 60,00 € p.P (inkl. Verpflegung und Programm ohne Übernachtung) Ermäßigter Preis: 40,00 € p.P. (auf Anfrage)
Zeit: 6. November um 14:30 - 7. November um 18:00
Ort: Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin
Veranstalter: Evangelische Akademie Villigst, info@kircheundgesellschaft.de
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