Evangelische Akademien Deutschland

Protestantisch. Weltoffen. Streitbar.

Die Evangelischen Akademien in Deutschland


Der Begriff der Krise ist allgegenwärtig. Es braucht nicht viel Phantasie ihn zu bemühen. Corona, Klima, Krieg, Inflation – offensichtlich häufen sich Entwicklungen, die über das hinausgehen, was eine Gesellschaft im Modus des Normalbetriebs bearbeiten kann. Auch für Kinder und Jugendliche ist das schmerzlich spürbar. Viele von ihnen schauen mit Sorge in die Zukunft.

Für die politische Jugendbildung stellen die aktuelle Krisensituation und die damit einhergehenden Stimmungen in der Gesellschaft in mehrfacher Weise eine Herausforderung dar. Sie will Jugendlichen Räume bieten, in denen eine stärkende Auseinandersetzung auch mit schwierigen Entwicklungen möglich ist und in denen Orientierung entsteht. Und doch müssen sich auch Fachkräfte im aktuellen gesellschaftlichen Umfeld oft neu orientieren. Sie können unmöglich in allen Themenfeldern gleichermaßen kompetent agieren. Zugleich sind die Folgen der Corona-Pandemie im Arbeitsfeld der außerschulischen politischen Bildung durch kleiner werdende Zeitfenster für non-formale Bildungsangebote und eine nur zögerliche Rückkehr zu längeren Formaten noch deutlich spürbar.

Mit ihrem Jahrbuch will die Evangelische Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung (et) Lust darauf machen, sich allen Widrigkeiten und besorgniserregenden Entwicklungen zum Trotz auf die Suche nach neuen Wegen in der politischen Jugendbildung zu machen. Mit dem zentralen Begriff der „Aufbrüche“ im Titel verbindet sich der Anspruch, grundlegende Herausforderungen nicht aus dem Blick zu verlieren und konkrete Anregungen für eine Weiterentwicklung der Praxis zu geben.

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