Ein Diskursprojekt der Evangelischen Akademien in Deutschland

Aktuelles

Auftaktveranstaltung 2013 des Netzwerkprojektes "...dem Frieden der Welt zu dienen..."

Menschen geschützt - gerechtenFrieden verloren?

Kontroversen um die internationale Schutzverantwortung in der christlichen Friedensethik

13. - 15. Juni 2013

Der Gerechte Frieden als Konzept steht spätestens seit der Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation 2011 weltweit auf der Agenda der Kirchen. Ausgehend von den gegenwärtigen internationalen Konfliktkonstellationen soll das Konzept des Gerechten Friedens eine Antwort auf die Frage geben, wie unschuldige Menschen vor Ungerechtigkeit, Krieg und Gewalt geschützt werden können.

Zur Diskussion stehen u. a. folgende Fragen: Wie beeinflusst das in der UN inzwischen verankerte Konzept der Responsibility to Protect das Paradigma vom Gerechten Frieden? Wie kann der Kerngedanke der Prävention angesichts von realen Schutzbedürfnissen umgesetzt werden? Können Kriterien im Hinblick auf Interventionen als letztes Mittel entwickelt werden, die dem Anspruch des Gerechten Friedens entsprechen? Wie kann ein möglicher Missbrauch der internationalen Schutzverantwortung verhindert werden?

Der Kongress möchte diese Fragen in einem breiten Diskurs mit Vertretern aus Kirchen, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft vertiefen und damit auch die Diskussion einer zeitgemäßen Friedensethik innerhalb der Kirchen vorantreiben.

Programm

Anmeldung

 

Es laden Sie herzlich ein:

Dr. Rüdiger Sachau, Evangelische Akademie zu Berlin

Uwe Trittmann, Evangelische Akademie Villigst

PD Dr. Ines-Jacqueline Werkner, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST), Heidelberg

Renke Brahms, Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD, Bremen

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK)

Gefördert durch

Arbeitsgemeinschaft Ethische Bildung in den Streitkräften (AEBIS) der Evangelischen Militärseelsorge.

Deutsche Stiftung Friedensforschung

Bundeszentrale für politische Bildung

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Ergebnisse der XXVI. Afghanistan-Tagung in Villigst: Afghanistan nach 2014 – Rückzug aus der Verantwortung?

14.-16.12.2012, Villigst

Auf der jährlich stattfindenden Villigster Fachtagung wurde im Dezember letzten Jahres  von den ca. 100 Beteiligten Experten aus Afghanistan und Deutschland einstimmig das "Villigster Plädoyer" verabschiedet. Das 10-Punkte-Papier fasst Handlungsempfehlungen und Einschätzungen zusammen. Es wurde den Entscheidungsträgern der Mandatsverlängerung im Deutschen Bundestag, den zuständigen Ministerien sowie den für die Durchführung der Entwicklungszusammenarbeit zuständigen Institutionen als Entscheidungshilfe vorgelegt. Sie finden hier einen link dazu oder können das Papier hier herunterladen:

PDF villigster_plaedoyer_2012_endfassung_15-1-13.pdf

 

Darüber hinaus hielt Generalleutnant Glatz, Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der BW und Mitglied in der Kammer für Öffentliche Verantwortung der EKD einen Vortrag über die Bilanz des AFG-Einsatzes:

PDF glatz_vortrag_viligst_final.pdf

 

Eine Zusammenfassung der Hauptergebnisse hat der epd gemeldet:

PDF epd-pm_afg-tg_2012.doc

 

Tagungsflyer mit Programm:

PDF  flyer26.afgh.tagungvilligst14.16.12.2012.pdf

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„Hoffnung auf Frieden und Angst um die Frauenrechte in Afghanistan“

30. November - 1. Dezember 2012

Eine gemeinsame Tagung von medica mondiale und Evangelischer Akademie im Rheinland nahm im November 2012 die aktuelle Situation von Frauen und Mädchen vor dem geplanten Abzug der internationalen Schutztruppen 2014 in den Blick.  Ein Bericht über die Tagung ist auf der Internetseite der Akademie nachzulesen.

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Auftaktveranstaltung: Wie weit sollen Deutsche Soldaten gehen?

24.9.2012, Berliner Friedrichstadtkirche

 

In einem vollbesetzten Saal fand am Montag den 24.9. die Auftaktveranstaltung zum Diskursprojekt in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin statt. Verteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière erläuterte seine Thesen zur Deutschen Sicherheits- und Außenpolitik in fünf Punkten. In der anschließenden Diskussion sorgte auch das Thema "Drohnen" für eine lebhafte Auseinandersetzung mit Militärbischof Dr. Martin Dutzmann und dem Theologen Prof. Dr. Fernando Enns. Die Moderation hatte die Berliner Studienleiterin  Dr. Jacqueline Boysen übernommen. Die Veranstaltung war eine Kooperation der Evangelischen Akademie zu Berlin mit den Evangelischen Akademien Loccum und Villigst.

Die Rede von Verteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière können Sie hier herunterladen.

PDF vortrag_de-maiziere_24.09.2012_wie-weit-sollen-dt.-soldaten-gehen.pdf

 

Weitere Informationen zur Auftaktveranstaltung finden Sie hier...