Ein Diskursprojekt der Evangelischen Akademien in Deutschland

Aktuelles

05.05.2015, Berlin: Abschlussveranstaltung des Diskursprojektes "...dem Frieden der Welt zu dienen"

Ca. 200 Menschen fanden sich gestern abend im Französischen Dom zur Abschlussveranstaltung "...dem Frieden der Welt zu dienen" ein. Herr Haspel (Ev. Akademie Thüringen) stellte die Ergebnisse aus dem Projekt vor, Frau Fischer (Berghof Foundation) würdigte diese kritisch. Das Podium und die Gäste waren sich einig: mit dem Projekt wurde ein Grundstein gelegt, Akteure ins Gespräch zu bringen. Staatssekretär Steinlein, Bundesministerium des Auswärtigen, brachte es auf den Punkt: "Die Grenzen der Diplomatie sind die Grenzen unserer Sprache."

 

Pressestimmen:

Theologen fordern kohärente Außenpolitik
Bischof Dröge: Friedenspolitik geht vor Sicherheitspolitik: epd-2015-05-05.pdff

Theologen fordern kohärente Außenpolitik
Evangelische Friedensverbände befürworten einseitige Abrüstung: frieden-der-welt-abschluss-nd-2015-05-05.pdf

Theologen fordern kohärente Außenpolitik
Präsentation und Diskussion der Ergebnisse des Projektes "Dem Frieden der Welt zu dienen" in Berlin: evangelisch.de.

Mit Neugier gegen die neue Unübersichtlichkeit

Friedensethiker treffen sich zur Zwischenbilanz: eka.militaerseelsorge.bundeswehr.de

 

04.05.2015, Berlin: Abschlussveranstaltung des Diskursprojektes "...dem Frieden der Welt zu dienen"

Bis an die Grenzen der Diplomatie
Deutschlands Verantwortung für den Frieden

Die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik muss sich angesichts der aktuellen Krisen neuen, strategisch-politischen Fragen stellen. Deutschland wird als Bündnispartner international stärker in die Pflicht genommen und sieht sich mit neuen diplomatischen Aufgaben wie auch mit Forderungen nach militärischem Beistand konfrontiert. Gesucht wird auch auf europäischer Ebene nach Lösungen für die aktuellen Konflikte. In der Diskussion steht eine neue Balance zwischen politischen Mitteln der Konfliktprävention, der zivilen Entwicklungszusammenarbeit und der - im äußersten Fall auch bewaffneten - Krisenintervention. Die Grenzen der Diplomatie wollen wir u. a. mit Staatssekretär Stephan Steinlein, Auswärtiges Amt, in Vertretung für den Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, diskutieren. Mehr...

 

 

Ergebnisse und Empfehlungen des Diskursprojektes "...dem Frieden der Welt zu dienen"

Nach dreijähriger Laufzeit konnten wichtige Akteure aus Kirche, Politik, Wissenschaft, Militär und Zivilgesellschaft zu zentralen Themenstellungen versammelt werden. Die vorgelegten Ergebnisse und Empfehlungen stellen einen Debattenbeitrag dar und erhoffen sich gleichzeitig, den Diskurs um die Klärung der Rolle Deutschlands in der Welt befördern zu können. Das Dokument steht hier für Sie zum Download bereit:

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Ergebnisse und Empfehlungen des Diskursprojektes "...dem Frieden der Welt zu dienen"

  Nach dreijähriger Laufzeit konnten wichtige Akteure aus

  Kirche, Politik, Wissenschaft, Militär und Zivilgesellschaft

  zu zentralen Themenstellungen versammelt werden. Die

  vorgelegten Ergebnisse und Empfehlungen stellen einen

  Debattenbeitrag dar und erhoffen sich gleichzeitig,

  den Diskurs um die Klärung der Rolle Deutschlands in

  der Welt befördern zu können.

 

 

 

  PDF  "...dem Frieden der Welt zu dienen" - Ergebnisse und Empfehlungen

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15.9.2014, 15:00-21:00 Uhr

Schulmuseum, Seilerstraße 42, 20359 Hamburg

Der Soldat am Lehrerpult

Bundeswehr in der Schule

U.a. mit der schleswig-holsteinischen Kultusministerin Waltraud Wende,
dem Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Markus Grübel und
dem EKD-Friedensbeauftragten Renke Brahms.

Sicherheitspolitik Erfurt

 

PDF Flyer der Veranstaltung "Der Soldat am Lehrerpult"

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PDF  Netzwerkprojektflyer 2014 zum Download

 

 

 

 

 


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Thüringer Tagung "Wirtschaftliche Interessen und Menschenrechte – Kriterien für den Einsatz ziviler und militärischer Mittel in Krisengebiete" als epd-Dokumentation erschienen

Im  Rahmen der Reihe "epd-Dokumentation" ist am 11.03.2014 die Dokumentation einer Tagung der Evangelischen Akademie Thüringen (Neudietendorf) erschienen. Im Folgenden Informationen zur Bestellung der Ausgabe:

 

epd-Dokumentation, Ausgabe 11/14 – »Wirtschaftliche Interessen und Menschenrechte – Kriterien für den Einsatz ziviler und militärischer Mittel in Krisengebieten« (Tagung der Evangelischen Akademie Thüringen) 
56 Seiten / 5,10 €
epd-links:

Inhaltsübersicht im Archiv (Gastzugang)
Bestellung der Printausgabe

 

Radiobeitrag zur Tagung, der auf Antenne Thüringen und Landeswelle Thüringen gesendet wurde:

 

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Artikel: "Frieden schaffen ist keine militärische Aufgabe"

Mitteldeutsche Kirchenzeitung "Heimat+Glaube", 23.2.2014

Anlässlich der Veranstaltung der Evangelischen Akademie Thüringen am 13.2.2014 im Augustinerkloster Erfurt.

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Buchveröffentlichung: Menschen geschützt - gerechten Frieden verloren?

Dokumentation der gleichnamigen Veranstaltung der Evangelischen Akademien Villigst und zu Berlin in der Französischen Friedrichstadtkirche im Juni 2013

 

 

Ines-Jacqueline Werkner, Dirk Rademacher (Hg.)
Menschen geschützt - gerechten Frieden verloren?
Kontroversen um die internationale Schutzverantwortung in der christlichen Friedensethik
LIT-Verlag; Reihe: Ökumenische Studien / Ecumenical Studies
Bd. 41, 264 S., 29.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-12313-8

Buch bestellen

 

Der Band nimmt die internationale ökumenische Debatte über den gerechten Frieden und die internationale Schutzverantwortung auf und dokumentiert die Diskussionen über das Verhältnis beider Konzepte: Wie beeinflusst die Responsibility to Protect das Paradigma des gerechten Friedens? Wie kann der Kerngedanke der Prävention angesichts realer Schutzbedürfnisse umgesetzt werden? Und können Kriterien - auch im Hinblick auf militärische Interventionen als ultima ratio - entwickelt werden, die dem gerechten Frieden als Leitbild christlicher Friedensethik entsprechen?

 

PD Dr. Ines-Jacqueline Werkner lehrt am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg und ist Friedens- und Konfliktforscherin an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft.

 

Dirk Rademacher ist Persönlicher Referent des Militärbischofs im Evangelischen Kirchenamt für die Bundeswehr in Berlin und Mitglied der EKD-Delegation für die 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Busan.

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Kein Krieg. Nie und nirgends?

Kaum ein Thema verbindet links und rechts, alt und jung so stark wie das Nein zu Kriegen mit deutscher Beteiligung. Ist Deutschland ein Land der Pazifisten?

18.9.2013 - Artikel in "Die Zeit Online" mit Stimmen verschiedener Sicherheitsexperten, u. a. von Friedensforscher Prof. Dr. Michael Haspel, Direktor der Evangelischen Akademie Thüringen

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Auftaktveranstaltung 2013 des Netzwerkprojektes "...dem Frieden der Welt zu dienen..."

Menschen geschützt - gerechten Frieden verloren?

Kontroversen um die internationale Schutzverantwortung in der christlichen Friedensethik

13. - 15. Juni 2013

Der Gerechte Frieden als Konzept steht spätestens seit der Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation 2011 weltweit auf der Agenda der Kirchen. Ausgehend von den gegenwärtigen internationalen Konfliktkonstellationen soll das Konzept des Gerechten Friedens eine Antwort auf die Frage geben, wie unschuldige Menschen vor Ungerechtigkeit, Krieg und Gewalt geschützt werden können.

Zur Diskussion stehen u. a. folgende Fragen: Wie beeinflusst das in der UN inzwischen verankerte Konzept der Responsibility to Protect das Paradigma vom Gerechten Frieden? Wie kann der Kerngedanke der Prävention angesichts von realen Schutzbedürfnissen umgesetzt werden? Können Kriterien im Hinblick auf Interventionen als letztes Mittel entwickelt werden, die dem Anspruch des Gerechten Friedens entsprechen? Wie kann ein möglicher Missbrauch der internationalen Schutzverantwortung verhindert werden?

Der Kongress möchte diese Fragen in einem breiten Diskurs mit Vertretern aus Kirchen, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft vertiefen und damit auch die Diskussion einer zeitgemäßen Friedensethik innerhalb der Kirchen vorantreiben.

Programm

Anmeldung

 

Es laden Sie herzlich ein:

Dr. Rüdiger Sachau, Evangelische Akademie zu Berlin

Uwe Trittmann, Evangelische Akademie Villigst

PD Dr. Ines-Jacqueline Werkner, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST), Heidelberg

Renke Brahms, Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD, Bremen

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK)

Gefördert durch

Arbeitsgemeinschaft Ethische Bildung in den Streitkräften (AEBIS) der Evangelischen Militärseelsorge.

Deutsche Stiftung Friedensforschung

Bundeszentrale für politische Bildung

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Ergebnisse der XXVI. Afghanistan-Tagung in Villigst: Afghanistan nach 2014 – Rückzug aus der Verantwortung?

14.-16.12.2012, Villigst

Auf der jährlich stattfindenden Villigster Fachtagung wurde im Dezember letzten Jahres  von den ca. 100 Beteiligten Experten aus Afghanistan und Deutschland einstimmig das "Villigster Plädoyer" verabschiedet. Das 10-Punkte-Papier fasst Handlungsempfehlungen und Einschätzungen zusammen. Es wurde den Entscheidungsträgern der Mandatsverlängerung im Deutschen Bundestag, den zuständigen Ministerien sowie den für die Durchführung der Entwicklungszusammenarbeit zuständigen Institutionen als Entscheidungshilfe vorgelegt. Sie finden hier einen link dazu oder können das Papier hier herunterladen:

PDF villigster_plaedoyer_2012_endfassung_15-1-13.pdf

 

Darüber hinaus hielt Generalleutnant Glatz, Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der BW und Mitglied in der Kammer für Öffentliche Verantwortung der EKD einen Vortrag über die Bilanz des AFG-Einsatzes:

PDF glatz_vortrag_viligst_final.pdf

 

Eine Zusammenfassung der Hauptergebnisse hat der epd gemeldet:

PDF epd-pm_afg-tg_2012.doc

 

Tagungsflyer mit Programm:

PDF  flyer26.afgh.tagungvilligst14.16.12.2012.pdf

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„Hoffnung auf Frieden und Angst um die Frauenrechte in Afghanistan“

30. November - 1. Dezember 2012

Eine gemeinsame Tagung von medica mondiale und Evangelischer Akademie im Rheinland nahm im November 2012 die aktuelle Situation von Frauen und Mädchen vor dem geplanten Abzug der internationalen Schutztruppen 2014 in den Blick.  Ein Bericht über die Tagung ist auf der Internetseite der Akademie nachzulesen.pm_23_05_2009_startzd2-projekt.pdf

 

 

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Auftaktveranstaltung: Wie weit sollen Deutsche Soldaten gehen?

24.9.2012, Berliner Friedrichstadtkirche

 

Vor vollem Haus fand am Montag den 24.9. die Auftaktveranstaltung zum Diskursprojekt in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin statt. Verteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière erläuterte seine Thesen zur Deutschen Sicherheits- und Außenpolitik in fünf Punkten. In der anschließenden Diskussion sorgte auch das Thema "Drohnen" für eine lebhafte Auseinandersetzung mit Militärbischof Dr. Martin Dutzmann und dem Theologen Prof. Dr. Fernando Enns. Die Moderation hatte die Berliner Studienleiterin  Dr. Jacqueline Boysen übernommen. Die Veranstaltung war eine Kooperation der Evangelischen Akademie zu Berlin mit den Evangelischen Akademien Loccum und Villigst.

Die Rede von Verteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière können Sie hier herunterladen.

PDF vortrag_de-maiziere_24.09.2012_wie-weit-sollen-dt.-soldaten-gehen.pdf

 

Weitere Informationen zur Auftaktveranstaltung finden Sie hier...