Dreitägige Werkstatt der Evangelischen Akademien auf dem Evangelischen Kirchentag in Köln

Interdisziplinär - Interkulturell - International - Intermediär

Evangelische Akademien suchen ständig den Zugang zu unterschiedlichen Arbeits- und Lebensbereichen von Menschen verschiedener sozialer Milieus, Herkunft, unterschiedlichen Alters und Geschlechts, verschiedenartiger Bildung und Religion, um frühzeitig Entwicklungstrends und Problemlagen wahrzunehmen.

  • Die Evangelischen Akademien verfolgen den Anspruch, unterschiedliche und kontroverse Meinungen, Konfliktlagen und Problemkonstellationen in einen Diskurs miteinander zu bringen und verbindlich nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
  • Die Evangelischen Akademien wollen Anwalt für Gedanken und Gruppen sein, die in der gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzung zu Unrecht ausgegrenzt werden.
  • Die Evangelischen Akademien befassen sich im Kontext einer faktischen Einwanderungsgesellschaft besonders mit interkulturellen und interreligiösen Fragestellungen.
  • Die Evangelischen Akademien wollen zur geistigen Orientierung und zur politischen Kultur der Gesellschaft beitragen, indem sie ihre mediale Stellung zur Vermittlung und Kommunikation nutzen.
  • Die Evangelischen Akademien wollen für die Kirchen Observatorien sein: Sie wollen ihre Reflexions- und Artikulationsfähigkeit in der wissenschaftlich-technisch geprägten Umwelt verstärken.
  • Die Evangelischen Akademien setzen sich auf europäischer und internationaler Ebene verstärkt mit dem globalen Wettbewerb und nationalen Sozialsystemen, dem Verhältnis von Staat und Wirtschaft zur Zivilgesellschaft und Ansätzen ziviler Konfliktbearbeitung auseinander.