Foto: Flickr/Dierk Schaefer

TOP Tagungen im März 2012:

Mehr als die Summe der Gene und Neuronen?!

Die Gehirnforschung bemüht sich, dem menschlichen Gehirn die letzten Geheimnisse zu entreißen. Wie entsteht Bewusstsein? Gibt es ihn überhaupt - den Freien Willen Oder wird der Mensch ausschließlich von chemischen Reaktionen gesteuert? Werden unsere Entwicklung und unser Schicksal von Genen bestimmt und sind wir deshalb gentechnisch manipulierbar? Die Epigenetik, die nach genetischen Wechselwirkungen und Umwelteinflüssen fragt, hat nach der Euphorie über die Entschlüsselung des Genoms Bescheidenheit gelehrt: Der Mensch ist vielschichtiger und differenzierter als der wissenschaftliche Anschein vermuten ließ. Und welche Erklärungen, Handlungsmöglichkeiten, Therapiewege eröffnet das Zusammenspiel von Neuronen, Gene und (sozialer) Umwelt bei bestimmten Krankheiten, zum Beispiel Parkinson? Die Evangelischen Akademien laden ein zu Information und Diskussion


Foto: Wolfgang Beer

TOP Tagungen im Februar 2012:

Kirche findet Stadt

Unter diesem Motto stellen sich die beiden christlichen Kirchen gemeinsam mit ihren Wohlfahrtsverbänden den Herausforderungen städtischen Zusammenlebens in einer zunehmend interkulturellen und säkularisierten Gesellschaft. Im Miteinander der Verschiedenen und Fremden will Kirche konstruktiver Faktor städtischen Zusammenlebens sein. Gefragt wird nach dem Beitrag von Kirche im Gemeinwesen, in den Stadtteilen, in den Dörfern und Nachbarschaften: Kirche als zivilgesellschaftlicher Akteur im gemeinsamen Handeln mit Kommunen, Wirtschaft und anderen Organisationen. Dieses ökumenische Kooperationsprojekt zur Weiterentwicklung der Nationalen Stadtentwicklungspolitik wird begleitet von einer Veranstaltungsplattform der Evangelischen und Katholischen Akademien. Sie laden ein zu Dialog und Reflexion:


Foto: Fred Madison

Feuerwerk

TOP Tagungen im Januar 2012:

Sich selbst neu erfinden?

Hat es der Mensch jederzeit selbst in der Hand, ein anderer zu werden? Sich selbst neu zu erfinden und sein Leben, vielleicht nicht grundlegend, aber doch maßgeblich zu verändern? Welche Lebensträume haben wir und können wir sie erreichen? Was hält uns manchmal zurück und was gibt anderen den Mut, ihre Utopien zu verfolgen? Und ins politische 2011 zurück gedacht: Der "arabische Frühling" signalisierte deutlich die Sehnsucht aller Menschen nach Freiheit, "Fukushima" zeigte, wo Freiheit im Handeln enden kann, wenn sie nicht mit Verantwortlichkeit verbunden ist. Den Neubeginn des neuen Jahres nutzen, um über sich und Gott und die Welt nachzudenken, sich besinnen und vielleicht neue Ziele stecken. Dazu laden wir Sie gerne ein, in die Evangelischen Akademien in Deutschland.


Foto: 2009 Bundeswehr / Bienert

TOP Tagungen im Dezember 2011:

Sicherheit - Friedensethik - Menschenrechte: Suche nach dem Unvereinbaren?

Die Deutsche Sicherheitspolitik ist voller Unsicherheiten. Sie befindet sich im Umbruch: Afghanistan, Abschaffung der Wehrpflicht, Umbau der Bundeswehr - und das alles mit einem auf Sicht deutlich verringerten Etat - das sind Stichworte, die die Debatte bestimmen. Hinzu kommen der Kampf gegen den Terror und die dramatischen, sicherheitspolitisch kaum einschätzbaren Umbrüche in der arabischen Welt. Und in all diesen Sicherheitsfragen darf und soll der Anspruch von gerechtem Frieden und der Durchsetzung der Menschenrechte nicht verloren gehen.
Die Evangelischen Akademien laden ein zur Suche nach Orientierung und Positionierung.


Foto: Wolfgang Beer

TOP Tagungen im November 2011:

Den Tod zurück ins Leben holen ...

"Ich habe keine Angst vorm Sterben. Ich möchte nur nicht dabei sein, wenn es passiert". Dieses Zitat von Woody Allen ist symptomatisch für die Verdrängung und Nichtbefassung mit dem Thema Tod und Sterben. Der Tod gehörte früher zur Alltagserfahrung, heute ist der Prozess des Sterbens und Abschied Nehmens weitgehend "outgesourct" an Spezialisten, vom Bestatter bis zur psychosozialen Nachsorge im Trauerfall. Fragen nach dem gesellschaftlichen Umgang mit Tod und Sterben und nach tragfähigen Antworten des Glaubens stellen sich zugespitzter denn je. Diese Auseinandersetzung ist die Voraussetzung dafür, einen angemessenen Umgang mit der Trauer und den Trauernden zu entwickeln, Wege aus dem Dunkeln zu weisen, auch dann, wenn diese, etwa nach dem Tod eines Kindes, nicht mehr zu existieren scheinen. Die Evangelischen Akademien laden ein zum Gespräch.


Foto: Frank Hormann/nordlicht/Greenpeace

Greenpeaceaktion an der Nikolaikirche in Stralsund

TOP Tagungen im Oktober 2011:

Kirche gestaltet Gesellschaft

Kirche übernimmt Verantwortung indem sie die Zukunft unserer Gesellschaft mit gestaltet. In Zusammenarbeit mit anderen oder auch allein. Zum Beispiel bei Fragen von Gesellschaft, Umwelt, Frieden. Wie werden Menschen in der Stadt in Zukunft leben? Wie sieht die Kultur der Zukunft aus? Was kommt dabei heraus, wenn Kirchengemeinden ihre Gebäude und Ländereien für bedrohte Pflanzenarten und Tieren zur Verfügung stellen? Und kann es gelingen, wenn sich Christen für eine neue Willkommenskultur einsetzen? Die Evangelischen Akademien reflektieren und diskutieren diese Engagements.


Foto: Hans Jörg Schütz

Evangelischer Kirchentag 2011, Dresden

TOP Tagungen im September 2011:

Gebt den Kindern das Kommando

Ganz und gar nicht sind Evangelische Akademien nur ein Ort für die Erwachsenen! Wenn es darum geht, Zukunft zu gestalten, kann man die Kinder natürlich nicht außen vor lassen. Im Gegenteil - am besten man lädt sie dazu ein. In Wittenberg zerbrechen sich Pädagogen, Wissenschaftler und Politiker den Kopf darüber, wie Kinder politische Prozesse mitgestalten können. In Mecklenburg-Vorpommern wird genau das praktisch geübt, wenn sich Familien in Planspielen mit kleinen und großen Themen wie der Frage nach dem richtigen Unterrichtsbeginn oder dem Umgang mit Atomenergie auseinandersetzen. Umwelt zum Anfassen gibt´s in Loccum. Ab in den Wald heißt es dort, um vor Ort zu erfahren, warum Wälder für Menschen, Pflanzen und Tiere lebensnotwendig sind. Wenn auch Sie Ihre Kinder darin unterstützen wollen, den Wald mit lauter Bäumen sehen zu können, dann kommen Sie doch auch in eine der Evangelischen Akademien zu unseren Kinder- und Familienangeboten.


Foto: flickr.com, espressodoppio79

TOP Tagungen im August 2011:

Akademia...

So oder so ähnlich mag er ausgesehen haben, der Olivenhain des "Akademos", der auf der Suche nach einer Location für Weiterbildungsmaßnahmen von einem Herrn namens Platon vor genau 2.399 Jahren erworben wurde. Wahrscheinlich stellte sich dieses Diskussionsforum dann doch als etwas zu witterungsanfällig heraus, denn bald baute man darauf eine Akademische Schule, die dann "Akademie" genannt wurde.
Wenn sommerliche Gärten auch Sie zum Philosophieren animieren, dann laden wir Sie ein, sich im Einklang mit Mensch und Natur Gedanken über Gott und die Welt zu machen - in einem unserer schönen Häuser in den Evangelischen Akademien in Deutschland!


Foto: Mit freundlicher Genehmigung der Kineos GmbH

Faustverfilmung mit Quadflieg und Gründgens, 1960

TOP Tagungen im Juli 2011:

Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust...

Bewegen wir uns nicht ständig zwischen Gegensätzen, auf der Suche nach Orientierung? Zwischen zu viel und zu wenig, zu nah und zu fern, zu früh und zu spät? Oder auch zu gut und zu böse? Zu fromm und zu wild? Um zwei Seiten einer Medaille geht es in Loccum. Dort wird nach Authentizität geforscht, die gerade in unserer Medienwelt so intensiv gefragt ist. Sich persönlich authentisch zu inszenieren - geht das? Ins Ungewisse zwischen Start und Ziel, Abschied und Aufbruch, Krisen- und Neuanfängen schickt Sie die Akademie Baden auf eine Reise. In Bad Boll schließlich geht es ums Eingemachte, wann und warum ist der Mensch gut und wann und warum böse? Wenn auch Sie auf der Suche nach Antworten sind, dann laden wir Sie herzlich in eine der Evangelischen Akademien in Deutschland.


TOP Tagungen im Juni 2011:

Die Evangelische Akademien bereiten sich auf den DEKT vor...

Stand und Gespräche auf der "EKD-Medienmeile", Themenverstaltungen zu Afghanistan, ein druckfrisches Programm für das zweite Halbjahr in den Akademien und Video-Mitschnitte vom Tage - mit diesen Angeboten bringen sich die Evangelischen Akademien auf dem 33. Evangelischen Kirchentag in Dresden ein. Die "EKD-Medienmeile" finden Sie zentral gelegen neben dem Dresdner Landtag am Elbufer.

Afghanistan ist Themenschwerpunkt der Diskussionsveranstaltungen, die die Evangelischen Akademien auf dem Kirchentag anbieten:

Donnerstag 2. Juni 2011, 10.00 Uhr:
Renke Brahms, Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

Donnerstag 2. Juni 2011, 12.00 Uhr:
Unternehmer und Afghanistan-Kenner Titus Dittmann
Samstag, 4. Juni 2011, 10:30 Uhr

Samstag, 4. Juni 2011, 10:30 Uhr:
Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit

Neu: Video-Mitschnitte der Gespräche finden Sie auf unserer Kirchentag-Projektseite

Weitere TOP Tagungen in unseren Akademien:

Wo das Ende zum Aufbruch wird...

Die (Finanz-)Krisen, (Atom-)Katastrophen und Kriegsgrauen des beginnenden 21. Jahrhunderts stellen Grundsätze infrage, die bis vor kurzem noch unerschütterlich schienen. Authentische, innovative, sozial und ökologisch verantwortliche Gesellschaftsentwürfe werden zur Existenzfrage. Wir brauchen Utopien, die Wirtschaft menschlich gestalten, Glauben bewegend machen und Menschen wachsen lassen. Doch wie Mut und Vorsatz in Taten umsetzen? Wie Realität dort schaffen, wo "das Herz ist"? Dieser Frage widmen sich die Evangelischen Akademien nicht nur mit den unten aufgeführten Tagungen, sondern auch an ihrem Stand und mit Veranstaltungen auf dem kommenden Evangelischen Kirchentag. Sie finden uns auf der "EKD-Medienmeile", neben dem Dresdner Landtag am Elbufer. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Foto: paigewatkins (flickr)

TOP Tagungen im Mai 2011:

Vom Einfangen des Zauberlehrlings

Technik beeinflusst zunehmend unseren Alltag. Ohne Internet, schnelle Datennetze und die damit verbundene Beschleunigung aller Lebensbereiche sind Arbeit, Freizeit und Familienleben kaum noch zu bewältigen. Neueste Hochtechnologie ist Fortschritt und ökonomisch wie sozial oft unverzichtbar. Aber: Gestalten wir die Technik nach unseren Werten und Bedürfnissen oder gestaltet die Technik unser Leben nach ihren Logiken und Erfordernissen? Die Frage, welche Instrumentarien zur Technikfolgenabschätzung und -kontrolle verfügbar sind und angewandt werden, gewinnt immer größere gesellschaftliche Bedeutung. Über neue Paradigmen für Technologieregulierung sollte nachgedacht werden. Wichtige Bereiche des sozialen Lebens verlagern sich mit Communities wie schuelerVZ oder facebook ins Internet. Die Entwicklung immer neuer hochkomplexer und vernetzter Technologiebereiche wie z. B. des Geoengineerings, dem technologischen Umbau der Umwelt mit dem Ziel ihrer Erhaltung, lassen nicht selten das Bild des vom Zauberlehrling nicht mehr zu kontrollierenden Besens vor Augen erscheinen. Die Evangelischen Akademien laden ein zum Mitdenken.


Foto: Simon Taylor

TOP Tagungen im April 2011:

Asien - Kontinent der Widersprüche

Tigerstaaten, Boomregion, neue Weltmacht - Naturkatastrophen, Überbevölkerung, Armut: Asien ist der Kontinent der Widersprüche. Keine Weltregion ist gegenwärtig so tiefgreifenden und rasanten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Dynamiken unterworfen wie Asien. Wie können sich kulturelle und politische Systeme anpassen, wie die Menschen mit der Entwicklung Schritt halten? Wie können massive und verhärtete Konflikte gelöst werden, zum Beispiel zwischen Süd- und Nordkorea? Und welche Perspektiven der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der kulturellen oder religiösen Begegnung zwischen Europa und zum Beispiel Indien eröffnen sich? Die Evangelischen Akademien fragen, informieren und diskutieren:


TOP Tagungen im März 2011:

Zurück zur DM?

Gestern Griechenland, heute Irland, morgen Portugal, Spanien oder Italien: der Euro, der einst die stolze DM ablöste, ist zum Spielball der Spekulanten geworden - mit teuren Folgen und bedrohlichen ökonomischen Gefahren. Die Eurostaaten und mit ihnen Deutschland, haben kaum eine andere Chance als mit immer neuen Rettungsaktionen schwächelnde Währungsgeschwister zu stützen - ein Zurück zur DM scheint politisch und ökonomisch ausgeschlossen. Zu fragen ist aber, wie lange ein rein reaktives Krisenmanagement noch durchzuhalten ist und ob eine Reform der Finanzmärkte vor ständig neuen Krisen schützen könnte. Zu fragen ist noch grundsätzlicher, ob unser Wachstum basiertes Wohlstandsmodell, das momentan wieder so wunderbar zu funktionieren scheint, uns mit jedem Aufschwung nicht auch schon vor die nächste Krise führt. Alternative Konzepte, die Wachstum mit Nachhaltigkeit zusammenführen, sind vorhanden. Die Evangelischen Akademien diskutieren den Gesamtzusammenhang.


Foto: Andreas Herten

TOP Tagungen im Februar 2011:

Perspektive Zukunft

Schön wäre es, wenn der Weg in die Zukunft tatsächlich immer so bunt, geradlinig und berechenbar vor uns liegen würde. Stattdessen ist er eher krumm, manchmal dunkel und auf jeden Fall anders, als man denkt. Und das gilt nicht nur für jeden Menschen, sondern auch für Länder, Systeme, Firmen. "Prognosen sind schwierig - vor allem wenn sie die Zukunft betreffen", lautet ein uralter Demoskopen Witz. Wie wahr. Dennoch, wir versuchen immer wieder, uns die Zukunft vorzustellen um für Veränderungen bereit zu sein. Sei es, um an der eigenen beruflichen und persönlichen Entwicklung zu arbeiten, die wirtschaftliche Situation zu prognostizieren oder über die Kulturlandschaft von morgen nachzudenken. Wir laden Sie ein, verändern Sie mit!


Evangelische Akademie Tutzing im Schnee

TOP Tagungen im Januar 2011:

Zeiten des Überganges - Gelegenheiten zum Innehalten

Die Tage "zwischen den Jahren" bieten sich an, um zur Ruhe zu kommen, zurück- und vorauszuschauen: jede und jeder für sich, mit Partnern oder im Gespräch mit anderen. Innehalten, die Gelegenheit zur Entschleunigung nutzen, die Veränderungen des Überganges wahrnehmen: die Bilder des vergangenen Abschnittes sich vor Augen führen, zukünftige Wunschbilder vorwegnehmen - eigene Räume für das kommende Jahr finden. Evangelische Akademien laden Sie ein, den Jahreswechsel gemeinsam mit anderen spirituell - besinnlich und kreativ zugleich zu verbringen:



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