Netzwerkprojekt transatlantischer Dialog

Treffen des transatlantischen Dialogs in New York

Transatlantischer Dialog

Projekt Transatlantischer Dialog zur Integration und Zusammenhalt moderner Gesellschaften und der Rolle der Religionen

Der Erfahrungsaustausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Berufe und Religionszugehörigkeiten und das Knüpfen von Beziehungsnetzen auf einem zivilgesellschaftlichen Level ist Ziel des Transatlantischen Dialogs gerade nach 9/11 und den folgenreichen Entwicklungen für die internationalen Beziehungen.

Ausgangspunkt dieses Projektes ist die Frage, welche Rolle Religionsgemeinschaften für Integration und Zusammenhalt der Gesellschaften spielen und wie diese auch soziale Verantwortung übernehmen können.

Die Frage nach der zukünftigen Rolle von Religion in multiethnischen und multireligiösen Gesellschaften ist bisher keinesfalls hinreichend beantwortet worden. Gerade nach dem 11. September 2001 bekommt diese Frage im transatlantischen Dialog einen neuen Stellenwert. Kirchen und Religionsgemeinschaften müssen darüber sowohl vor dem Hintergrund ihres jeweils spezifisch eigenen Kontextes als auch vor dem Hintergrund der neuen Lage der transatlantischen Beziehungen und Gemeinschaft nachdenken. Dies sollte sinnvoller Weise im - bislang noch ausstehenden - Dialog miteinander geschehen.

Drei Konferenzen mit Multiplikatoren/innen aus den USA und Deutschland haben dazu bisher stattgefunden. 2003 fand eine erste Konferenz in Berlin und Wittenberg statt zum Thema: "Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt". 2004 folgte die zweite Konferenz mit dem Schwerpunkt "Bildung" in Chicago und 2006 die dritte Konferenz in Arnoldshain zum Thema "Soziale Verantwortung". Die vierte Konferenz steht nun an und wird im Dezember 2007 in New York zum Thema "Innere Sicherheit von Gesellschaften" stattfinden.

Ziel ist es, der Bedeutung von innerer Sicherheit für eine plurale Gesellschaft nachzugehen, ihre Verknüpfung zu äußerer Sicherheit zu hinterfragen und zu analysieren und zu erleben, welche Rolle religiöse Gemeinschaften im Blick auf Fragen der inneren und äußeren Sicherheit spielen. Im Mittelpunkt stehen dabei die christlichen, jüdischen und moslemischen Gemeinden und ihre entsprechenden Institutionen, aber auch gesellschaftliche Akteure. Durch den Austausch über die Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven von Sicherheitskonzepten in den USA und Deutschland, sollen der transatlantische Dialog bereichert und Netzwerke geknüpft werden.