Evangelische Akademien Deutschland

Protestantisch. Weltoffen. Streitbar.

Die Evangelischen Akademien in Deutschland

Wir fördern einen gesell­schaftlichen Diskurs.

Über uns


Angebunden an die jeweiligen Landeskirchen befinden sich Evangelische Akademien an 17 unterschiedlichen Standorten in Deutschland.

140 interdisziplinär ausgebildeten Studienleiter*innen der Akademien organisieren Veranstaltungen in unterschiedlichsten Themengebieten. Wir bieten ein breites Spektrum gesellschaftspolitischer Themen von Medizinethik über politische Partizipation hin zu theologischen Fragestellungen, um nur einige zu nennen. Die Mitwirkung hochkarätiger Experten und Entscheider aus der Praxis garantiert das hohe Niveau der Veranstaltungen. Mit ihrem vielfältigen Angebot erreichen die Akademien  mit ca. 2.000 Veranstaltungen pro Jahr mehr als 100.000 Teilnehmer. Sie sind damit einer der größten Akteure der Zivilgesellschaft und haben sich in ihrer 60jährigen Geschichte das Vertrauen vieler Entscheider in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und von NGOs erworben.

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Zwei neue Vorstandsmitglieder

Wahl von Arngard Uta Engelmann und Friedrich Kramer


Nach dem Abschied von Dr. Ulrike Haerendel und Klaus-Dieter Kaiser sind Pfarrerin Arngard Uta Engelmann, Akademiedirektorin der Evangelischen Akademie Baden (Karlsruhe), und Friedrich Kramer, Akademiedirektor der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e. V. (Wittenberg), von der Mitgliederversammlung in den Vorstand der Evangelischen Akademien Deutschland e. V. (EAD) gewählt worden.

Der Vorstand aus vier Mitgliedern wurde am 6. März 2018 für einen Zeitraum von vier Jahren gewählt.

Bestätigt wurde Dr. Rüdiger Sachau, Akademiedirektor der Evangelischen Akademie zu Berlin, als Vorstandsvorsitzender.
Friedrich Kramer wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Weiteres Mitglied ist Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft, Evangelische Akademie Villigst.

Mit Optimismus aus der Krise

Botschaft des ehem. australischen Außenministers Gareth Evans


Bei der Veranstaltung «Frieden in der Krise – Normen, Werte und Interessen in der internationalen Politik» setzte der ehemalige australische Außenminister Gareth Evans einen Akzent im Friedenskurs der Evangelischen Akademien in Deutschland.

In der Diskussion mit einer Expertenrunde, zu der die Evangelischen Akademien ins Haus der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Berlin eingeladen hatten, wurde ein Zwischenergebnis im friedensethischen Projekt gezogen.

Auf dem Podium diskutierten mit Evans u. a. die für den Washingtoner Think Tank «Brookings Institution» arbeitende Expertin für Transatlantische Sicherheitspolitik, Constanze Stelzenmüller, der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Renke Brahms, und die Präsidentin von Brot für die Welt, Cornelia Füllkrug-Weitzel.

Näheres siehe in dieser Pressemitteilung.


 

Leidenschaftliches Engagement für den demokratischen Diskurs

Professor Michael Haspel als Akademiedirektor verabschiedet


                                                                                                       © Annekathrin Härter/EAT

Seit 1. April 2006 war Michael Haspel Direktor der Evangelischen Akademie Thüringen.
Nach zwölf Jahren nimmt er nun eine neue Herausforderung als Lehrkraft am Martin-Luther-Zentrum der Universität Erfurt an.
Am 24. Februar 2018 wurde er im Rahmen eines Symposiums
im Zinzendorfhaus in Neudietendorf gefeiert.
Lesen Sie hier die Rede von Rüdiger Sachau, Direktor der Evangelischen Akademie zu Berlin und Vorsitzender der Evangelischen Akademien in Deutschland e. V., zur Verabschiedung von Haspel.


 

Darüber reden wir.

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Im Projekt «Alles Glaubenssache?» entwickelt die Evangelische Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung Konzepte und Maßnahmen, um religiös begründetem Extremismus unter Jugendlichen […]

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«Wie wollen wir in dieser Gesellschaft zusammenleben?» – Das Projekt «Empowered by Democracy» lädt junge Geflüchtete und deutsche Jugendliche ein, […]

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«Antisemitismus und Protestantismus» ist ein gemeinsames Projekt der Evangelischen Akademien in Deutschland und der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung. Bis […]

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Wir haben Fachwissen.

Akteure in den Akademien


  • Volkmann, Tatiana

    Studienleiterin für Demokratiebildung, Regionalzentrum für demokratische Kultur Vorpommern-Rügen, Ev. Akademie der Nordkirche

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Wir sind ausgezeichnet.

Nachhaltige und innovative Demokratieförderung mit dem Bad Herrenalber Preis 2017 gewürdigt


Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Evangelischen Akademie Baden wurde die Arbeit der Evangelischen Akademien in Deutschland mit dem traditionsreichen Bad Herrenalber Akademiepreis ausgezeichnet. Erstmals wurde der Preis nicht an eine einzelne Person verliehen, sondern einer Idee gewidmet. Das Preisgeld von 2500 Euro ist für ein jugendpolitisches Kooperationsprojekt verschiedener Akademien vorgesehen. Stifter des Bad Herrenalber Akademiepreises ist der Freundeskreis der Evangelischen Akademie Baden e. V.

Klaus Holz und der Vorsitzende der Ev. Akademien Deutschlands, Dr. Rüdiger Sachau (Berlin), bedankten sich für die außergewöhnliche Würdigung. Sie bezeichneten «die nachhaltige und innovative Demokratieförderung und Begleitung gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse im Horizont christlicher Fragestellungen als leitende Idee hinter dem Engagement der Evangelischen Akademien in Deutschland». Seit der Nachkriegszeit stünde der «weltoffene und streitbare Diskurs der Akademien für eine lebendige Auseinandersetzung mit aktuellen und brisanten Themen der Gesellschaft». Vielfach seien in Deutschland relevante Themenkomplexe durch die Veranstaltungen, Hintergrundgespräche und Diskussionen in den Akademien befördert und geprägt worden – etwa die Ost-West-Dialoge, die Auseinandersetzung mit Ökologie- und Nachhaltigkeitskonzepten, die Hospizarbeit und vieles mehr.

Siehe die Pressemitteilung der Ev. Akademie Baden.